| Auszüge aus Daniel Ruda´s Buch: „Fehlercode 211“
Daniel Ruda (28) ermordete im Juli 2001 zusammen mit
seiner Ehefrau Manuela Ruda den 33-jährigen Bekannten Frank H. Das
Satanisten-Paar war nach dem Ritualmord zu Haftstrafen mit Unterbringung
in der Psychiatrie verurteilt worden.
Über Mauela Ruda schreibt er im Buch:
„Sie war ein Fleisch gewordener Männertraum
von ausnehmender Schönheit, ein schwarzbunter Schmetterling, wandelbar,
facettenreich. Mal ein in Marmor gemeißelter Engel, mal ein Tier, das aus
den tiefsten Tiefen emporkriecht... Es war Liebe... Nie zuvor habe ich
einen Menschen derart geliebt, derart vergöttert. Das uneingeschränkte
Vertrauen, das ich in sie setzte, brachte mir wie auch Frankie die völlige
Verdammnis.“
„Mir kommt dieser Kuss vor, als hätte er mich, da
ihre Lippen die meinen berührten, verzaubert. Ich war ihr in jeder
Hinsicht hörig.“
„Mit einem Mal richtete sie sich auf, fauchte durch
das geöffnete Fenster in die Nacht hinaus und wirbelte herum... Ich spürte ihren heißen Atem auf meiner Haut, ihre Lippen
jagten Schauer über meinen Rücken, bis sie den Kiefer weit öffnete und
ihre Zähne in meinen Hals schlug. Ein warmes Rinnsal meines Blutes bahnte
sich den Weg über den Hals. Nach Sekunden verebbte der wütende Schmerz.
Den Mund an die noch immer heftig blutende Wunde gepresst, kniete Manuela
sich neben mich und saugte die Tropfen des roten Lebenssaftes in sich
auf.“
„Ich war bei der Tat nicht dabei! Sie schickte mich
ins Schlafzimmer. Als ich wiederkam, war dort Blut, viel Blut, ein Meer
von Blut.“
„Ich log, um sie zu schützen. Unter anderen
Umständen wäre ich lachend vom Stuhl gefallen.“
„Mir geht’s um die Wahrheit. Diese Irre wird
ausrasten, wenn sie das liest. Sie hat mich nie geliebt.“ |
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