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Daniel Ruda:

"FEHLERCODE 211

Der "Satansmord" von Witten - was wirklich geschah"

 

Zusammen hatten die Teufelsanbeter Manuela und Daniel Ruda (28) angeblich ihren Bekannten Frank H. (33) mit 66 Messerstichen, einem Hammer und einer Machete ermordet, weil „Satan es ihnen befohlen“ hatte. Es war der Höhepunkt ihrer Beziehung. Kurz zuvor hatten beide geheiratet – verkleidet als Satansjünger.

Das Hochzeitsfoto (Fahndungsfoto der Polizei): Manuela und Daniel sind diabolisch geschminkt, tragen Schwarz

Die höllische Liebe ist inzwischen abgekühlt, Deutschlands schrecklichstes Mörderpaar ließ sich scheiden. Im März, einen Monat nach dem Urteil, hatte der Ehemann den Kontakt zu seiner Satansbraut abgebrochen. Er beantwortete ihre Briefe nicht, irgendwann schrieb sie keine mehr.

Der "Satansmord von Witten" sorgte in der Presse für ungeheuerliches Aufsehen. Zu abwegig waren die Hinweise, die in Erfahrung gebracht werden konnten, zu unfassbar die Aussagen im Prozess, als dass ein klares Bild von den Ereignissen gezeichnet werden konnte. Und vielleicht war das auch gar nicht die Absicht der Berichterstattung: Aus so einem spektakulären Fall ließ sich doch viel machen ...

Daniel Ruda, der Hauptangeklagte des Mordfalles an seinem Freund Frankie, berichtet aus seiner Sicht, was wirklich geschah. Er schildert die Beziehung zu seiner Frau, die die führende Rolle in seinem Leben eingenommen hatte.

Wie Puzzlestückchen setzt sich nach und nach ein Bild der Geschehnisse zusammen - zu subtil, um es in polizeilichen Vernehmungsprotokollen darlegen zu können.

 

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