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Über die Forensik Düren

Die Forensik in Düren ist die modernste Deutschlands. Sie wurde Mitte der 80er Jahre nach niederländischem Vorbild für rund 45 Millionen Mark erbaut. 120 männliche Straftäter leben auf einem locker bebauten Areal: Glasfassaden, helle Farben und wenig Gitter sorgen für eine beruhigende Atmosphäre. Gräben, Mauern und Kameras sollen Fluchtversuche verhindern. Der Hochsicherheitstrakt ist ein weitläufiges Gelände mit Cafeteria, Schulungsräumen, Mehrzweckhalle und Grünanlage. Viele Patienten hinter der Mauer stehen unter Beruhigungsmitteln, können sich aber frei bewegen und bewohnen eigene Appartements.

Hier wohnen männliche Patienten, die straffällig geworden sind, aber aufgrund ihrer psychischen Erkrankung nicht schuldfähig sind und somit einer psychiatrischen Behandlung zugeführt werden. Im Vergleich zu anderen Kliniken sind die Inhaftierten nur gering aggressiv. Besonders gefährliche Täter sind in 24 speziell gesicherten Zellen untergebracht.

Aufgrund der nach den Vorstellungen der Therapeuten ausgerichteten architektonischen Gestaltung sowie der Möglichkeit einer größtmöglichen Sicherung nach außen bietet die Forensische Abteilung in Düren einen hohen Standard im Hinblick auf Heilung und Sicherung.
 

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