Je schwieriger und schauerlicher die Verrichtung eines Rituals, desto wirkungsvoller ist es, denn dadurch wird die Einbildungskraft verstärkt und die Anspannung erhöht und gekräftigt. Zum folgenden Schadenzauber nimmt man ein Holz und lässt eine Spinne darauf kriechen. Dann legt man einen dünnen Faden über die Spinne, teilt sie mit diesem in zwei Teile und zieht den Faden durch die Spinne, damit er das Gift der Spinne in sich aufnimmt. Den Faden lässt man trocknen.
Nach dieser Zeremonie nimmt man Wachs und macht daraus ein Abbild der Person, der man schaden will so gut man kann, in böser giftiger Imagination wider den Menschen und in dessen Namen, dem man schaden will und steckt etwas Persönliches des Menschen daran (z.B. Haare). Wenn das Wachsbild fertig geformt ist, nimmt man den vergifteten Zauberfaden und bindet ihn fest um das Glied, das man an dem Menschen beschädigen will, so hat der Mensch ewige Schmerzen an dieser Stelle. Man spricht dazu mit leiser Stimme die Worte: „Ihr höllischen Mächte, verlasst euren Wohnort im Verborgenen und bringt mir unter meine Gewalt den... (Name des Menschen)!“

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