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Mörderpaar will sich scheiden
lassen
Ihr letzter, schauriger Liebesbeweis war ein
teuflischer Kuss: Noch im Gerichtssaal biss Daniel Ruda (27) seine
Satansbraut Manuela (24), saugte ihr Blut.
Jetzt ist die höllische Liebe abgekühlt – Deutschlands schrecklichstes
Mörderpaar will sich scheiden lassen.
Gemeinsam hatten die Teufelsanbeter einen jungen Mann mit 66
Messerstichen, einem Hammer und einer Machete ermordet, weil „Satan es
ihnen befohlen“ hatte. Es war der Höhepunkt ihrer Beziehung. Kurz zuvor
hatten beide geheiratet – verkleidet als Satansjünger. Sex hatten sie nach
eigener Aussage nur ein einziges Mal: auf der Flucht nach der
bestialischen Tat.
Seinem Anwalt sagte Daniel Ruda jetzt: „Das Kapitel Manuela ist für mich
erledigt. Die Tür ist zu. Ich sehe sie sowieso nie wieder.“ Damit könnte
er Recht haben. Gestern bestätigte der Bundesgerichtshof das Urteil des
Bochumer Landgerichts. Im Februar war der Satansmörder zu 15 Jahren Haft
verurteilt worden, seine Frau Manuela bekam 13 Jahre. Beide werden aber
vor der Haft unbefristet in der geschlossenen Psychiatrie weggeschlossen.
Im März, einen Monat nach dem Urteil, hatte der Daniel Ruda den Kontakt zu
seiner Ehefrau Manuela abgebrochen. Er beantwortete ihre Briefe nicht,
irgendwann schrieb sie keine mehr. Er behauptet: „Ich tat, was sie befahl. Wäre
ich ihr nicht verfallen, würde das Opfer noch leben.“
Auch Manuela will die Scheidung, behauptet: „Ich war ihm hörig.“ Sie sieht
heute harmlos aus, trägt die blonden Haare kurz geschnitten. Ihr Anwalt:
„Sie will sich trennen, damit die Therapie Erfolg hat.“
Zum Scheidungsrichter müssten die Häftlinge in Fesseln. Anwalt Hans
Reinhardt (41): „Eine Blitzscheidung. Schließlich haben sie ihr
Trennungsjahr schon hinter sich.“
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