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| Bild: Dämon Mammon (Collin de Plancy, 1863) |
Um der Globalisierung und Modernisierung
der Gesellschaft Rechnung zu tragen, überlegt der Vatikan die Todsünden
entsprechend anzupassen.
Die Todsünden sind seit dem Mittelalter bekannt. Spätestens seit dem Horrorfilm
"Sieben" (1995) wissen die meisten, worum es sich bei den Todsünden handelt. Der
Horrorfilm handelt von einem Serienmörder, der von den sieben Todsünden besessen
ist. Sein Hauptmotiv und die wiederkehrenden Elemente des Films sind die sieben
Todsünden.
Zitate aus dem Kultfilm "Sieben":
"Ernest Hemingway hat mal geschrieben, die Welt ist so schön, und wert, dass man um sie kämpft. Dem zweiten Teil stimme ich zu."
"Wenn die Leute einem zuhören sollen, reicht es nicht, ihnen einfach auf die Schulter zu tippen. Man muss sie mit einem Vorschlaghammer treffen. Erst dann können Sie sich ihrer Aufmerksamkeit gewiss sein."
Hier die Liste der sieben Todsünden:
1. Stolz (Superbia),
2. Geiz (Avaritia),
3. Neid (Invidia),
4. Zorn (Ira),
5. Wollust - Unkeuschheit - (Luxuria),
6. Völlerei - Gefräßigkeit, Unmäßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht - (Gula),
7. Faulheit (Acedia).
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| Bild: Dämon Belphegor (Collin de Plancy, 1863) |
Dies sind die Ursachen von Sünden. Sie
können sowohl zu schweren als auch zu lässlichen Sünden führen. Minderschwere,
geringfügige Vergehen werden von der Kirche als lässliche Sünden abgegrenzt:
Es liegt keine Todsünde liegt nicht vor, wenn einer der folgenden Punkte
zutrifft:
- Es handelt sich nicht um eine gewichtige Sache.
- Man war sich des Bösen nicht voll bewusst.
- Die Tat war nicht völlig freiwillig (es lag ein innerer oder äußerer Zwang
vor).
Die Todsünde als bewusste Abkehr von der Liebe Gottes bewirkt, nach gegenwärtigem Urteil die Höllenstrafe, den Ausschluss von der Gemeinschaft mit Gott.
Man ordnet die sieben Todsünden bestimmten Dämonen zu, und zwar folgendermaßen:
Luzifer - Stolz,
Mammon - Geiz,
Leviathan - Neid,
Satan - Zorn,
Asmodeus - Wollust,
Beelzebub - Völlerei,
Belphegor - Faulheit.
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| Bild: Dämon Asmodeus (Collin de Plancy, 1863) |
Laut zahlreichen Presseberichten überlegt der Vatikan nun, diese traditionelle Liste zu überarbeiten.
Die neuen Todsünden sind:
- Umweltverschmutzung (besonders das Einleiten von giftigen Substanzen in die Natur)
- Drogenhandel und Drogenkonsum
- Missbrauch von Kindern
- Prostitution
- Genmanipulation bei Menschen (bei Tieren hingegen erlaubt)
- Menschen aus Profitgier in die Armut treiben
- Geldverschwendung für Luxusartikel