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Über den Teufel

"Des
Teufels Grabrede"
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Abbildung: Die
Teufelsmühle (908 Meter hoch) ist ein Berg südlich von Loffenau im
Nordschwarzwald. Hier befindet sich "Des Teufels Grabrede".
Die Teufelsmühle verdankt ihren Namen keiner wirklichen Mühle,
sondern einer volkstümlichen Version der dort befindlichen
eiszeitlichen Blockhalden. Die großen Felsblöcke dort sind schwer
erklärbar. In einer Sage werden sie zu Bausteinen einer vom Teufel
errichteten Mühle. |
Der Teufel (gr.: "Diábolos", lat.: "diabolus")
ist in der christlichen Religion der Inbegriff der Bosheit und die
Personifizierung des Bösen.
Die Vertreter der Kirche beschreiben ihn als real existierenden Geist, und
zwar mit dem Namen "Satan" (heb. "der Ankläger") oder auch "Luzifer" (lat.:
"der Lichtbringer").
Es sind jedoch zwei verschiede
Geister. Luzifer ist ursprünglich die Bezeichnung des Morgensterns. In der
Antike war Luzifer der Name für den Planeten Venus.
Im Christentum wird der Teufel als
ein ehemaliger Engel aus dem Himmel betrachtet, der gegen Gott
rebellierte und seitdem nun als gefallener Engel auf der Erde
herumgeistert. Teufel, Dämonen, Engel etc. können
demnach aktiv bedingt durch den eigenen Wunsch, aber auch unbewusst durch
Erwartungen und Ängste hervorgebracht werden.
Eine Reihe von Tieren wurde
gelegentlich als Verkörperung des Teufels angesehen: so zum Beispiel der Rabe
(lies dazu auch die Artikel über Vincent Raven auf dieser Website) oder der Kuckuck oder die Hummel.
In einem alten Zauberbuch gibt es
eine Unterweisung zum Dienstbarmachen eines Teufels: Wer das Ei einer
schwarzen Henne sieben Tage lang unter seinen linken Achsel trägt, soll
dadurch einen kleinen schwarzen Teufel ausbrüten können, welcher ihm
fortan dienen muss.
Salz wie auch stark duftende
Pflanzen oder Räucherungen gelten als Schutzmittel gegen den Teufel und
Dämonen, wie z.B. "Teufelsdreck". "Teufelsdreck" als Mittel für
Räucherungen ist Asant-Harzpulver und wird traditionell zum
Vertreiben von destruktiven Kräften und Dämonen verwendet. Beim
Verbrennen wird ein ätherisches Öl frei, das nach Schwefel riecht und nach
dem Volksglauben deshalb geeignet ist, auf Dämonen oder den Teufel
einzuwirken.
Im Mittelalter war die Vorstellung
weit verbreitet, dass Teufel oder Dämonen Menschen im Schlaf in
materialisierter Gestalt in erotischen Träumen erscheinen. Sie bedienen
sich von der Lebensenergie schlafender Menschen, mit denen sie sich nachts
paaren. Wenn sich ein Teufel mit einem Menschen paart, wacht dieser
während des Aktes nicht auf und kann sich höchstens in Form eines Traumes
an den nächtlichen Besuch erinnern. Die vom Teufel dabei angenommene
Gestalt heißt im männlichen "Incubus" und im weiblichen Fall "Succubus".
Incubi gelten als weitaus häufiger.
Da die biblische
Schöpfungsgeschichte wissenschaftlich gesehen völliger Unsinn ist, wird
häufig damit argumentiert, der Teufel habe alle Beweisstücke absichtlich
verstreut, um die Menschen vom christlichen Glauben abzubringen.
Verborgene Bezeichnungen des
Teufels:
Der Fürst dieser Welt
Der Leibhaftige
Die Idee des absoluten Egoismus (Immanuel Kant)
Die Ziege mit den tausend Jungen (H. P. Lovecraft)
Der Verführer
Der Widersacher
Der Sohn der Verdammnis
Der gefallene Morgenstern
Der Herr der Fliegen
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