Uri Geller, Löffel verbiegen und
über Experimente der Telepathie

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| Experiment der
Telepathie: Zeichnung aus der BBC-Fernsehsendung. Oben sieht man die
Zeichnung eines Segelbootes, unten die Wiedergabe des Bildes durch
Uri Geller, der das Bild zuvor nicht gesehen hatte. |
Uri Geller, geboren am 20. Dezember 1946 in Tel Aviv,
gelang sein entscheidender Durchbruch zu weltweiter Berühmtheit im Jahre 1973
mit einer Fernsehsendung der BBC: "David Dimbleby Talk-In".
Auf dem Tisch des Fernsehstudios lagen verschiedene
Gegenstände, vor allem Löffel und Uhren.
Im Laufe der Sendung wurde Uri Geller zuerst ein Umschlag
überreicht, in welchem sich eine zuvor angefertigte Zeichnung befand. Geller
schloss die Augen und konzentrierte sich auf den Umschlag. Mittels Telepathie
gelang es ihm, anschließend auf einen Zeichenblock ein Segelschiff zu malen. Die im Umschlag enthaltene
Zeichnung war mit Gellers Zeichnung so gut wie identisch (siehe Abbildung
links).
Als nächstes nahm der Moderator der Sendung eine Gabel in
die Hand und hielt diese an der dünnsten Stelle in der Mitte fest. Scheinbar
ohne den geringsten Druck auszuüben strich Uri Geller nun darüber, und nach
kurzer Zeit begann die Gabel sich zu verbiegen. Anschießend wies Geller noch
auf eine andere auf dem Tisch liegende Gabel hin, die von selbst begonnen
hatte, sich zu verbiegen.
In der Fernsehsendung fuhr Geller damit fort, Uhren
anzuhalten, diese nachher leicht zu reiben, worauf sie wieder anfingen zu
ticken. Bei der Sendung waren auch zwei Wissenschaftler anwesend, auch die Uhr
des einen Wissenschaftlers hörte während der Sendung plötzlich auch auf zu
ticken. Was die
Wissenschaftler und das Publikum jedoch am meisten beeindruckte, war die
Tatsache, dass sich bei einer Uhr die Zeiger nach oben gegen das Uhrenglas
verbogen hatten. Wäre die ganze Demonstration ein Trick gewesen, so war
es doch schwer erklärlich wie Uri Geller mit einer versiegelten Uhr hätte
ein Trick bewerkstelligen können.
Während der Sendung gingen beim Fernsehsender BBC
massenhaft Anrufe von Zuschauern ein, die berichteten, während sie die Sendung
sahen, hätte sich bei ihnen ihr eigenes Besteck verbogen und Uhren hätten
plötzlich wieder angefangen zu laufen, die zuvor jahrelang still gestanden
hätten.
Am nächsten Morgen war Geller berühmt. Was diesen
Fernsehauftritt aber tatsächlich zum Erfolg machte, war die Tatsache, dass nun
eine Reihe von Physikern und anderen Wissenschaftlern von seinen Fähigkeiten
beeindruckt waren. Wenn er wirklich in der Lage war, Gedanken zu lesen und
Löffel zu verbiegen, und es nicht nur ein Trick sei, dann musste diese Befähigung auch im Labor zu untersuchen
sein. Seine Leistungen wurden am Stanford Research Institute geprüft (H. Puthoff, R. Targ). Der anschließende Bericht darüber wurde in der englischen Zeitschrift "Nature"
veröffentlicht, die zu den angesehensten wissenschaftlichen Zeitschriften der
Welt gehört.
In den 1980er Jahren zog Geller sich mit seinen
öffentlichen Auftritten weitgehend zurück. Er arbeitete angeblich auch
für Geheimdienste.
Seit über 35 Jahren gehört UriGeller nunmehr zu den
bekanntesten Magiern der Welt. In Hunderten von Sendungen verbog UriGeller
mühelos Löffel, brachte stehengebliebene Uhren wieder zum Ticken und las die
geheimsten Gedanken auf rätselhafte Art und Weise - manchmal Trick nicht
ausgeschlossen ;-).
Jetzt sucht er in der Pro Sieben TV-Show "The
Next Uri Geller Unglaubliche Phänomene Live" unter Mentalisten einen Nachfolger.
"The Next Uri Geller" auf Pro Sieben ist keine wissenschaftliche
Sendung, sondern eine Show mit großem
Unterhaltungswert, die den Zuschauern vor allem Faszination und Begeisterung
über die Tricks der Mentalisten bietet. Man lese dazu auch den Artikel: "Der
Unterschied zwischen Magie und Zauberei" auf dieser Website... In den acht
Folgen der "The Next Uri Geller Show" müssen zehn Kandidaten UriGeller und das Publikum mit Fähigkeiten
wie Telekinese, Gedankenlesen, originellen Tricks und insbesondere Showtalent
begeistern.
Als Mentalist bei "The Next Uri Geller" sind noch im Rennen
um die Gewinnprämie von 100 000 Euro: Der Rabenvater: Vincent Raven (41) mit
Rabe "Corax", Mentalist David Goldrake (34), Mentalist Farid (26), Mentalist
Leo Martin (31), Thorsten Strotmann (35) (über 2000 Auftritte als Mentalist),
Mentalist Nicolai Friedrich (31) (Er sagte er im Jahr 2002 im ZDF exakt das
Finale der Fußball-WM und die Ergebnisse der Formel-1-Meisterschaft voraus.)
und Mentalist Alexander Hartmann (22).
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